
FRITZ!DECT: Das Smart Home System von AVM
AVM bietet unter der Marke FRITZ!DECT eine Reihe von Smart-Home-Geräten die sich über DECT ULE drahtlos mit der FRITZ!Box verbinden. DECT ULE (Ultra Low Energy) ist ein europäisches Funkprotokoll mit hervorragender Reichweite (bis 50m in Gebäuden), starker Verschlüsselung und langer Batterie-Laufzeit.
FRITZ!DECT Geräte im Überblick
FRITZ!DECT 210 – Außensteckdose
Die FRITZ!DECT 210 (ca. 50 Euro) ist eine wetterfeste smarte Außensteckdose (IP44). Ideal für Weihnachtsbeleuchtung, Außenlampen, Brunnen oder Rasenmäher-Zeitsteuerung. Energiemessung integriert – zeigt Stromverbrauch in kWh und Euro.
FRITZ!DECT 200/301 – Steckdose und Thermostat
FRITZ!DECT 200 (ca. 40 Euro): Smarte Innensteckdose mit Energiemessung. FRITZ!DECT 301 (ca. 45 Euro): Smart-Thermostat für Heizkörperventile. Beide werden direkt in der FRITZ!Box-Oberfläche (http://fritz.box) konfiguriert.
FRITZ!DECT 400/440 – Taster und Touchdisplay
FRITZ!DECT 400 (ca. 30 Euro): Kabelloser Taster für beliebige Aktionen (Licht, Steckdose, Anruf auslösen). FRITZ!DECT 440 (ca. 60 Euro): Touchdisplay-Wandpanel mit Temperatursensor – zeigt Heizplan und Innentemperatur, bedienbar per Fingertipp.
Smarte Funktionen der FRITZ!Box
- Zeitpläne: Heizung und Steckdosen nach Wochentag und Uhrzeit automatisch steuern
- Myfritz!: Fernzugriff auf FRITZ!Box und alle DECT-Geräte von unterwegs (kostenlos, ohne Cloud-Abo)
- IFTTT & Amazon Alexa: FRITZ!Box kann mit Alexa und Google Home verbunden werden
- Telefonbuch-Integration: Ankommende Anrufe bestimmter Nummern schalten Licht oder Steckdosen
- Automatisierungen: Wenn Telefon klingelt → TV-Ton stumm über FRITZ!DECT-Steckdose
Grenzen des FRITZ!DECT Systems
FRITZ!DECT hat Einschränkungen: Nur AVM-eigene Geräte funktionieren (kein Zigbee, Z-Wave oder Matter). Das Ökosystem ist überschaubar – für aufwendige Automationen kommt man schnell an Grenzen. Für einfache Zeitsteuerung und Grundautomation ist es aber eine wartungsfreie, zuverlässige Lösung.