
Was können smarte Steckdosen?
- Fernschalten: Geräte von überall per App ein- und ausschalten
- Zeitpläne: Kaffeemaschine startet morgens automatisch, Lampe leuchtet abends
- Energiemessung: Stromverbrauch in Watt und kWh messen (nicht alle Modelle)
- Sprachsteuerung: Integration mit Alexa, Google Home, HomeKit
- Verbrauchsalarm: Benachrichtigung wenn Gerät ungewöhnlich viel Strom zieht
Die besten smarten Steckdosen 2024
FRITZ!DECT 200/210 – Die AVM-Empfehlung
Die FRITZ!DECT-Steckdosen von AVM funktionieren ohne zusätzlichen Hub direkt über die FRITZ!Box. DECT 200 (Innen, ca. 55 Euro) misst Strom in Echtzeit und schaltet präzise. DECT 210 (Außen, 65 Euro) ist wetterfest. Integration in FRITZ!Smart Home, Alexa und Google Home. Kein Cloud-Zwang – vollständig lokal steuerbar.
TP-Link Tapo P110 – Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis
Die Tapo P110 (ca. 15 Euro) bietet Energiemessung und WLAN-Verbindung zum Spottpreis. App ist gut, Alexa/Google-Integration vorhanden. Einschränkung: Cloud-Abhängigkeit für Remote-Zugriff. Für Local-only-Betrieb mit Home Assistant: Tapo P110 funktioniert via lokaler API ohne Cloud.
Shelly 1/Plug S – Für Heimautomatisierer
Shelly-Geräte sind die Favoriten der Home-Automation-Community. Shelly Plug S (ca. 15 Euro) hat Energiemessung und einen lokalen HTTP-API ohne Cloud-Zwang. Integration in Home Assistant, ioBroker und MQTT. Shelly 1 ist ein einbaulicher Schaltaktor für die Unterputzdose – ideal für fest verdrahtete Lösungen.
Homematic IP 150671A0
Homematic IP von eQ-3 ist das Profi-System unter den deutschen Smart-Home-Lösungen. Die Steckdose (ca. 40 Euro) läuft über das Homematic-Funk-Protokoll und eine eigene Zentrale. Vollständig lokal, kein Cloud-Zwang, sehr zuverlässig. Höherer Einstiegspreis, dafür langfristig robustest.
Standby-Kosten: Was Smarte Steckdosen wirklich bringen
Durchschnittlicher Haushalt hat 50+ Geräte im Standby-Betrieb. Standby-Kosten gesamt: ca. 100–200 Euro pro Jahr. Smarte Steckdosen an den größten Stromfressern (TV, Spielkonsole, PC-Monitor-Setup, Kaffeevollautomat) können 30–80 Euro pro Jahr einsparen.