
Herd vergessen: So löst Smart Home das Problem
Smarte Steckdose mit Abschalttimer
Die einfachste Methode für Elektro-Herde (nicht Gasherde!): Eine smarte Steckdose (Shelly 25, TP-Link Tapo) zwischen Herd und Steckdose. Automation: Wenn kein Bewegungsmelder in der Küche ausgelöst hat und Herd zieht Strom → nach 30 Minuten automatisch abschalten und Push-Benachrichtigung. Achtung: Nur für Herde bis max. 16A/3.680W geeignet.
Tado Küchenmodul / Elgato Eve Energy
Spezialisierte Geräte wie die Eve Energy (HomeKit, ca. 35 Euro) messen den Stromverbrauch und können per Automation reagieren wenn der Herd läuft. Mit HomeKit-Automationen: „Wenn Herd an und Ich nicht zuhause → Benachrichtigung an Smartphone“.
Smarter Kühlschrank: Sinnvoll oder Spielerei?
Smarte Kühlschränke (Samsung Family Hub, LG ThinQ) mit eingebautem Display und Innenkameras kosten 2.000–4.000 Euro und ermöglichen: Einkaufsliste aus dem Kühlschrank erstellen, Ablaufdaten tracken, Rezeptvorschläge basierend auf Inhalt. Ehrliche Einschätzung: Für die meisten Haushalte kein sinnvolles Investment – die Technik veraltet schnell während der Kühlschrank 15+ Jahre halten sollte.
Smarte Kaffeemaschine: Kaffee bereit wenn du aufstehst
Smarte Kaffeemaschinen (Philips EP5444, ca. 700 Euro; oder günstige Modelle mit smarter Steckdose) können per Zeitplan oder Automation gestartet werden: „Wenn ich Bett verlasse (Bett-Sensor auslöst) → Kaffeemaschine an“. Oder per Alexa: „Alexa, mach Kaffee“.
Spülmaschine und Waschmaschine: Nachts zu Energiesparpreisen
Strom ist nachts oft günstiger (Dynamischer Tarif: Tibber, Awattar). Smarte Steckdosen mit Zeitplan oder dynamischer Tarifintegration starten Spül- und Waschmaschine automatisch zu Niedrigpreiszeiten. Shelly-Geräte können Tibber-Preise direkt auslesen und Geräte entsprechend steuern.