
Warum NAS + Smart Home Sinn ergibt
Ein NAS läuft 24/7 mit sehr geringem Stromverbrauch (5–15 Watt), hat immer Internetzugang und ist für dauerhaften Betrieb ausgelegt. Damit ist er ideal als Basis für: Home Assistant (in Docker/VM), Überwachungskamera-Aufzeichnung (Synology Surveillance Station), VPN-Server (Wireguard, OpenVPN) und lokale Cloud (Synology Drive statt Dropbox).
Synology DS223+ für Smart Home
Das Synology DS223+ (2-Bay, ca. 350 Euro ohne Festplatten) ist der meistempfohlene Einstiegs-NAS. Mit 4 GB RAM und Intel Celeron J4125 läuft Home Assistant in Docker flüssig. Synology Surveillance Station unterstützt bis zu 2 Kameras kostenlos (weitere: 60 Euro Lizenz je Kamera).
- Synology Drive: Private Cloud-Alternative zu Dropbox/OneDrive (kostenlos auf eigenem NAS)
- Synology Photos: Foto-Backup wie Google Photos, lokal und privat
- Home Assistant in Docker: Stabile Home-Automation-Zentrale
- VPN Server: Sicherer Fernzugriff auf Smart-Home-Geräte
- Energieüberwachung: Zeigt Stromverbrauch aller NAS-Dienste
QNAP TS-264 – Mehr Power für Doppelaufgaben
Das QNAP TS-264 (ca. 400 Euro ohne HDDs) hat einen stärkeren Intel Celeron N5105 mit integrierter Grafik für Hardware-Transkodierung. Gut wenn du gleichzeitig Plex-Mediaserver und Home Assistant betreiben möchtest. QNAP Container Station (Docker) ist ausgereift.
Home Assistant auf NAS installieren
Installation via Docker: 1) Container Manager öffnen, 2) Image „ghcr.io/home-assistant/home-assistant:stable“ downloaden, 3) Container mit Netzwerkzugriff und Datenordner starten, 4) http://NAS-IP:8123 aufrufen. Fertig. Backup: HA-Backup-Funktion sichert direkt auf NAS-Ordner.