
Bewegungsmelder vs. Präsenzsensor: Der Unterschied
Bewegungsmelder (PIR) reagieren auf Bewegung. Wenn du still auf dem Sofa sitzt, erkennen sie dich nicht – Licht geht aus. Günstig (ab 15 Euro), weit verbreitet, einfach zu integrieren.
Präsenzsensoren (mmWave-Radar) erkennen auch still sitzende oder schlafende Personen durch minimale Körperbewegungen (Atemzüge, Herzschlag). Teurer (ab 30 Euro), aber deutlich intelligenter für Wohnbereiche.
Empfehlenswerte Bewegungsmelder
Aqara Motion Sensor P1 – Zigbee Budget-Champion
Der Aqara P1 (ca. 20 Euro) ist der meistverkaufte Zigbee-Bewegungsmelder. 170°-Erfassungswinkel, Lichtsensor integriert, Batterie hält 2 Jahre. Ideal für Flure, Eingänge und Toiletten.
Philips Hue Motion Sensor
Der Hue Motion Sensor (ca. 40 Euro) ist für Hue-Nutzer die natürliche Wahl. Steuert Hue-Lichter direkt ohne Hub-Umweg für blitzschnelle Reaktion. Temperatur- und Lichtsensor integriert.
Präsenzsensoren: Die intelligentere Alternative
Aqara FP2 – mmWave Radar
Der Aqara FP2 (ca. 65 Euro) ist ein mmWave-Radarsensor der bis zu 5 Personen gleichzeitig erkennt und ihre Position im Raum verfolgt. Zonen können definiert werden: „Wenn Person in Zone 1 (Bett) und Zone 2 leer → Schlafmodus“. Apple HomeKit und Matter-Unterstützung.
Homematic IP Präsenzmelder
Der Homematic IP Präsenzmelder (ca. 80 Euro) nutzt hochfrequente Radartechnik und ist besonders für Büros und Wohnzimmer geeignet. Erkennt auch lesende oder arbeitende Personen zuverlässig.
Automatisierungsideen mit Bewegungsmeldern
- Flur: Licht an bei Bewegung, dimmt nach 2 Min. ohne Bewegung, aus nach 5 Min.
- Badezimmer: Licht an bei Betreten, Lüfter nach 10 Min. aus
- Küche: Unter-Schrank-Beleuchtung an wenn am Herd gestanden wird
- Eingang: Begrüßungsmodus aktivieren (Lieblingsmusik, Licht, Heizung)
- Nacht: Bewegung nachts → gedimmtes rotes Licht statt helles weißes Licht